Das Wochenbriefing
Die wichtigsten Entwicklungen aus Gesellschaft, Politik, Gesundheit und Alltag. Einmal pro Woche, klar eingeordnet. Kostenlos, jederzeit abbestellbar.
Was im Briefing steht
- Die wichtigsten Neuigkeiten der Woche, eingeordnet.
- Neue Artikel, Dossiers und Datenmodule.
- Korrekturen und Aktualisierungen, falls es welche gab.
Die E-Mail-Adresse wird ausschließlich für den Versand des Briefings verwendet. Einzelheiten stehen in der Datenschutzerklärung.
Stand: 13.08.2026
Zuletzt erschienen
- Praxis ohne Nachfolge: Wie der Hausärztemangel die ambulante Versorgung erfasst und warum die Reformen stocken
Bundesweit sind fast 5.000 Hausarztsitze unbesetzt, mehr als 40 Prozent der Praxisinhaber sind über 60 Jahre alt. Bis 2035 scheiden knapp 30.000 Primärärzte aus. Eine Strukturanalyse über statistische Fiktionen in der Bedarfsplanung, das Allokationsparadoxon der Entbudgetierung im GVSG und den Wandel zur angestellten Medizin.
- Vier-Tage-Woche in der Praxis: Was die deutschen Pilotprojekte zeigen und wo die Belastungsgrenzen liegen
Die bundesweite Pilotstudie der Universität Münster liefert erste physiologische und ökonomische Daten: 73 Prozent der Betriebe wollen weitermachen. Doch zwischen Rekord-Krankenständen, rechtlichen Hürden im Arbeitszeitgesetz und demografischem Fachkräftemangel spaltet die Debatte um kürzere Arbeitszeiten die deutsche Wirtschaft.
- Krankenhausreform 2026: Wer den Klinik-Umbau bezahlt und was für Patienten auf dem Spiel steht
Mit dem KHVVG vollzieht Deutschland die tiefgreifendste Strukturreform seiner stationären Versorgung seit zwei Jahrzehnten. Eine Analyse über das Ende des reinen DRG-Fallpauschalensystems, 60 Prozent Vorhaltevergütung, den 50-Milliarden-Euro-Transformationsfonds und die Schließung hunderter Klinikstandorte.
- Arbeiten bis 67: Wie der Babyboomer-Ruhestand den Arbeitsmarkt umkrempelt
13,4 Millionen Erwerbspersonen erreichen bis 2035 das Rentenalter. Eine Strukturanalyse über schrumpfende Erwerbspotenziale, das reale Ausstiegsalter, den Nachteilsausgleich bei Erwerbsminderung und warum die formale Regelaltersgrenze allein die Fachkräftelücke nicht schließt.
- Allein leben im Alter: Was Haushaltsdaten über Deutschlands Zukunft erzählen
Über 17 Millionen Menschen in Deutschland führen einen Einpersonenhaushalt. In der Generation 65+ wird das solitäre Wohnen zur dominierenden Lebensform. Eine Strukturanalyse über den Gender-Gap der Verwitwung, den wohnungswirtschaftlichen Remanenzeffekt und die gesundheitlichen Risiken sozialer Isolation.
- Investoren in der Daseinsvorsorge: Wie privates Kapital das deutsche Pflege- und Gesundheitssystem umbaut
Vom Aufkauf ganzer Facharztgruppen bis zu renditegetriebenen Pflegeheimketten: Finanzinvestoren verändern die Versorgungslandschaft in Deutschland. Eine Strukturanalyse über Gesetzeslücken, Renditemodelle und die steigenden Kosten für Patienten und Kommunen.