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Jede Familie hat ihre eigenen Weihnachtstraditionen. Viele haben sich aus den Bräuchen der eigenen Heimat entwickelt und werden auch fern davon weiter gepflegt. Und andere wiederum wurden durch die Medien weltweit verbreitet. Besonders beliebt sind dank eines großen Möbelhauses die Weihnachtstraditionen aus Schweden.

Aber auch die skandinavischen Nachbarländer Dänemark, Norwegen und Finnland haben eigene Bräuche und Rituale rund um das Weihnachtsfest. Eines haben alle Länder dabei gemeinsam. Es ist die Zeit für die Familie. Man besucht sich und verbringt ruhige Tage zusammen. Dabei dürfen natürlich landestypische Spezialitäten nicht fehlen.

Kleine Weihnachtswichtel spielen eine große Rolle

In jedem skandinavischen Land gibt es kleine Wichtel, die für das Weihnachtsfest besonders wichtig sind. In Norwegen nennt man diesen Wichtel den Julenissen. In Dänemark sind es Julenisser. In Schweden kennt jedes Kind den Tomte und in Finnland ist Weihnachten ohne den Tonttu undenkbar.

Schon früh in der Weihnachtszeit werden den Kindern die Geschichten von diesen kleinen Fabelwesen vorgelesen. Auch die weltbekannte schwedische Kinderbuchautorin Astrid Lindgren hat sich dem Thema mit ihrem Buch Tomte Tummetott gewidmet. Die Figuren der kleinen Wichtel begegnen einem im Alltag als Deko und auf allerhand Gegenständen wie Servietten oder Handtüchern.

Das Flair, welches zur Weihnachtszeit in Dänemark und Schweden herrscht bringt viele Menschen dazu diese besondere Zeit im Jahr dort zu verbringen. Kein Wunder, denn abseits des Alltags kann man die Weihnachtstage noch viel ruhiger verbringen. Nur ein kleiner Kern von lieben Menschen, die gemeinsam mit einem reisen, ist dabei. Viel besser kann man wahrscheinlich nicht abschalten.

Auch der Weihnachtsmann kommt aus dem Norden

Es gibt einen weiteren Grund warum vor allem Kinder sehnsüchtig nach Skandinavien schauen. Es gilt als Heimat des Weihnachtsmannes. Dass dabei jedes der Länder mit Ausnahme von Dänemark von sich behauptet der Weihnachtsmann wohne bei ihnen tut dem keinen Abbruch. Für die Kinder ist eh viel wichtiger, dass man den Weihnachtsmann erreichbar macht. Er hat eigene Adresse, an die man eine Liste mit den eigenen Weihnachtswünschen schicken kann. Es ist Teil der Weihnachtstraditionen Briefe zu verfassen.

Mit entsprechender landestypischer Deko kann man das Weihnachtsfeeling aus Norwegen oder Finnland auch in die eigenen vier Wände holen. Dabei wird auffallen, dass wir in Deutschland ohnehin einige Dekorationen ohnehin schon übernommen haben. Und wenn nicht, dann ist es die Gelegenheit die Familie in neuem Rahmen zu versammeln. Wenn man dann noch ein typisch dänische Weihnachtsdessert auf den Tisch bringt, dann werden nicht nur die Kinderaugen groß.

Kinder lassen sich von Wichteln begeistern

Es müssen nicht immer Filme oder Videospiele sein, mit denen man die Aufmerksamkeit der Kleinen binden kann. Die Geschichten der kleinen Wichtel können selbst mit Leben gefüllt werden. Wie wäre es mit einer eigenen Wichteltür. Durch diese kann der kleine gute Geist des Hauses treten, wenn alle Erwachsenen schlafen.

Der gute Geist des Hauses zeigt sich Kindern, wenn diese aufmerksam sind. Vor diesen hat er nämlich keine Angst. Man muss sich aber gut um ihn kümmern. Dazu gehört auch, dass man ihm an Weihnachten eine besondere Speise zubereitet. Aus Dankbarkeit kümmert er sich dann den Rest des Jahres um Haus und Hof und beschützt insbesondere alle Tiere.

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